Die Gewinnung:
Chrom wurde fast nur als Chromit oder Chromeisenstein im Tagebau oder in geringer Tiefe abgebaut. Metallisches Chrom wird durch Reduktion des Erzes mit Aluminium oder Silizium gewonnen..
Chemische Fakten:
Chrom ist ein stahlgraues, korrosions- und anlaufbeständiges hartes Metall, das im Urzustand zäh, form- und schmiedbar ist. Chrom (von griech. "chroma" = "Farbe“) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol <Cr> und der Ordnungszahl 24. Die Verbindungen von Chrom haben viele verschiedene Farben und werden oft als Pigmente in Farben und Lacken verwendet.
Verwendung:
Chrom und Chromverbindungen werden für die verschiedenstartigen Anwendungen eingesetzt:
- Hartverchromung: Durch galvanisches Aufbringen wird eine bis zu 500 µm dicke Verschleiß- und Korrosionsschutzschicht direkt auf Stahl, Gusseisen, Kupfer aufgetragen. Selbst Aluminium kann unter Zuhilfenahme einer Zwischenschicht verchromt werden (Hartverchromte Aluminiumzylinder im Motorenbau).
- Dekorverchromung: Galvanisches Aufbringen einer < 1 µm dicken Cr-Schicht als Dekor mit einer korrosionsschützenden Zwischenschicht aus Nickel oder Nickel-Kupfer. Sehr oft werden auch Kunststoffteile verchromt. Ein Ersatz für die Dekorverchromung ist das Achrolyte-Verfahren.
- Legierungselement: In korrosions- und hitzebeständigen Edelstählen und NE-Legierungen.
- Katalysator: Um chemische Reaktionen zu ermöglichen oder zu beschleunigen.
- Chromit: Zur Herstellung von Formen für das Brennen von Ziegelsteinen.
- Färben von Glas: Chrom(III)-Verbindungen färben Glas smaragdgrün, Chrom(VI)-Verbindungen gelb.
- Chromate und Chromoxide: Werden als Farbpigmente in Farben und Färbemitteln verwandt.
- Chrom(IV)-oxid, Chromdioxid, CrO2: ein schwarzes ferromagnetisches Pulver für die Herstellung von Magnetbändern mit einem besseren Signal-Rausch-Verhältnis als konventionelle Eisenoxid-Magnetbänder, da Chromdioxid eine höhere Koerzivität besitzt.
- Chromgerbung: Ist das wichtigste Verfahren zur Herstellung von Leder.